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Verein für Hallenradsport Mücheln 1951 e.V.

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Auswahl

Geschichte des Radsport in Mücheln

Neubeginn des Radsports

Vereinsdokumente

sportliche Erfolge


1888

Seit dem Jahre 1888 bestand eine Interessengemeinschaft von Radfahrern in Mücheln unter der Leitung von Herrn Schlossermeister Otto Arndtz und Herrn Fotografenmeister Oskar Hippe.


1893

Die Gründung des Radfahrervereins wurde offiziell vorgenommen.

Zum Vorsitzenden wurde Herr Paul Fenchel gewählt.

Herr Fenchel wurde 1898 außerdem Mitglied des Deutschen

Radfahrerbundes sowie gleichzeitig "Ortsvertreter" und Mitglied

in der allgemeinen Radfahrerunion beim Hauptconsulat Thüringen.


1894

Bau der 1. Radrennbahn in Mücheln.

Die Zement-Rennbahn war 115 m lang, 5,50 m breit und hatte

eine Kurvenhöhe von 1,35 m.


1896/97

Anläßlich der Stiftungsfeste wurden wettkampfoffene Streckenfahrten (Rennen) mit Vereinen aus Merseburg, Querfurt, Weißenfels, Halle, Leipzig und Kassel organisiert und in Mücheln auf einer eigenen Rennbahn durchgeführt.

die Anfänge des Radsport in Mücheln


"Regeln des Radballspiels


Die Fahrfläche soll mindestens 6 x 12 m
betragen. Die Tore sind je ein Kasten von
50 bis 60 cm Breite mit einem Glöckchen
und eventuell durch zwei Lorbeerbäume
mit runden Kübeln flankiert. Die Tore
stehen sich an den Stirnseiten, nah der
Ecke, diagonal gegenüber.

Das Preisgericht setzt sich aus fünf
Personen, einem Schiedsrichter für
Streitfälle, zwei Zeitnehmern/Bahnrichtern
und zwei Goalzählern, zusammen. Die
Entscheidung des Schiedsrichters ist
unanfechtbar. Eine Mannschaft besteht im
Regelfall aus zwei bis vier Spielern. Im
Wettkampf sind vier Spieler vorge-
schrieben. Die Aufstellung vor Spielbeginn
erfolgt links neben dem Tor. Das Schlag-
hoien und Ausbälle werden wie gewohnt
gehandhabt. Der Ball ist ein Fußball mit 6
Zoll Durchmesser (15 cm) oder ein un-
elastischer Ball. Die Spielzeit beträgt
maximal bis zu 3 x 20 min (z.B. 2 x 15 min,
3 x 15 min, 2 x 20 min)."

 

1904 aus: Hindenburgs Festalbum für Radfahrer, 6. Auflage herausgegeben 1904


"Regeln des Radpolospiels


Das Spielfeld ist 50 bis 70 m breit und 80
bis 120 m lang. Die Tore haben eine
Breite von 2 m. Der Ball ist eine Holzkugel
von 10 cm Durchmesser und 150 g
Gewicht. Der Schläger ist 1 m lang und
weist am unteren Ende einen Klotz von
einem 49 mm - Quadrat auf. Eine Mann-

schaft besteht aus drei bis vier Spielern.
Die Spieldauer beträgt eine Stunde a 4 x
15 min. Der Schiedsrichter wird im
Einvernehmen beider Mannschaften fest-
gelegt. Die Grundaüfsteliung vor Spielbe-
ginn erfolgt links vom Tor ebenso wie das
Schlag holen. Es galt die Abseitsregel. Das
Stützen auf den Schläger ist nur im Tor,
bei Freischlägen und Spielunterbrechun-
gen gestattet. Aus dem Angeführten
dürfte der Gang des Spieles für jeden
Sportsmann klar sein."


"Kunstfahren

 

a) Hochrad-Kunstradfahren

    Niederrad- Kunstfahren

    Einrad-Kunstfahren

b) Einer-, Zweier-, Dreier- oder Vierer-

Kunstfahren"


"Reigenfahren
a) Schulreigen

b) Kunstreigen

c) Hochradreigen

Niederreigen

d) Sechser-, Achter- oder Zwölfer-
Reigen

Beim Schulreigen hat man als

besondere Gattungen: einfache

Schulreigen, Kommandofahren,

Melodiereigen (Anpassen der Übungen an Melodien), Schmuckreigen (Bildung von

Blumen- bzw. Farbenzusammenstellungen).

Die Zeitdauer der Übungen bei dem
Kunstfahren beträgt für jeden Bewerber in
der Regel 8-10 Minuten, bei einem
Radreigen sollen 8 Minuten nicht über-
schritten werden. Vorwettbewerbe sind bei
Reigenkonkurrenzen notwendig, wenn die
Anzahl der Nennungen so groß ist, daß
die Zeit an dem Festtage selbst fehlen

würde Pflichtübungen können verlangt

werden."


1905

Gründung der Radfahrer-Verein (RV) Germania Mücheln

Der Vorsitzende war Gartenbaumeister Max Pfeiffer.


25.04.1920

15. Stiftungsfest des RV Germania im Schützenhaus

Mücheln.

- Teilnehmer waren unter anderem der Leipziger Radfahrverein 1920 und der Weltmeisterschafts-

kunstradfahrer Arthur Müller


29.08.1920

Stiftungsfest des Arbeiter-Radfahrer-Verein (ARB) "Frisch Auf Mücheln und Umgebung 1920"


05.09.1920

 Bezirksgründung Mücheln Bund Deutscher Radfahrer (BDR)

Höhepunkte der Müchelner Radfahrervereine


1921

2. Bezirksfst, Bezirk Mücheln

1. Gauwanderfahrt des Gau 21 von Leipzig nach Mücheln

Bannerweihe des RV Germania Mücheln


1925

Jahreshauptversammlung des BDR im Schützenhaus Mücheln (Mitgliederzahl gesamt 104.000)


1926

Zusammenschluss der Bezirke Mücheln, Weißenfels und Zeitz zur Interessengemeinschaft "Westgruppe" des Gau 38 Leipzig


1930

Gewinn der Bezirksmeisterschaft im Zweierkunstfahren durch Fritz Kowalski und Max Großer vom RV Germania Mücheln


1931

25 jähriges Stiftungsfest des RV Germania Mücheln


1932

Jahreshauptversammlung des RV Germania Mücheln.

Der Verein zählt einen Ehrenvorsitzenden, zwei Ehrenmitglieder und 22 Mitglieder. Er ist dem BDR angeschlossen, welcher wiederum seinen Sitz im Reichsauschuss für Leibesertüchtigung hat. Der Bericht des Kassierers verheimlicht nicht die finanzielle und kritische Lage des Vereins. Dieser Zustand war darin zu suchen, dass die meisten Mitglieder arbeitslos sind und demzufolge keine Beiträge abführen können.


24.09.1933

1. Tag des Deutschen Radfahrers in Mücheln

Aus der Ansprache des Stadtverordnetenvorstehers Harang anlässlich des "Ersten Tages des Deutschen Radfahrers" im September 1933 in Mücheln":     --->>>

Radsport als vollgültige Sportart anerkannt


Der Redner rief den Erschienen den Radlergruß "All Heil" zu und führte aus:

Der heute vielerorts in Deutschland gefeierte "Tag des Deutschen Radfahrers" soll ein Ehrentag der Radfahr-

sportler sein, - und er ist es, denn das Jahr der nationalen Erhebung hat auch dem Radsport nach jahrzehntelanger Zersplitterung der Kräfte endlich die Einigung gebracht im Deutschen Radfahrerverband. Ferner ist dem streng prüfenden neuen Staat der Radsport als vollgültige Sportart anerkannt und als Fachschaft 12 in den Reichssport-

führerring eingegliedert worden ...


1933 - 1945

Verbot der ARB.

Das ehemalige Mitglied Albin Schramm aus Möckerling versteckte daraufhin das Banner des ARB unter der Dielung und die damals vorhandenen Räder auf seinem Dachboden.